Donnerstag, 23. Dezember 2010

Koreanisch in Berlin

Ich liebe zwar asiatisches Essen, bin jedoch demgegenüber auch sehr wählerisch. Zu scharfe oder süße Gerichte mag ich nicht. Mein verrückter koreanischer Freund hat mich vor circa 2 Jahren in die Welt des koreanischen Essens eingebracht. Nach dem ersten Biss war ich hin-und weg. Es war wohl das Beste, was ich je zuvor gegessen habe. Es nannte sich Bulgogi- dabei wurde Rindfleisch auf einer heißen Platte gebraten und mit Reis und diversen anderen Nebengerichten wie Kimchi (eingelegter Kohl), Bohnen etc. serviert. Seitdem bin ich ein großer Fan von koreanischem Essen und muss sagen, dass ich mir davon noch nie eine schlechte Meinung gebildet habe. In Chicago lebte ich mit einer unglaublich süßen und netten Koreanerin (hier wollte ich noch sagen: Yujin, I miss and love you so much! Yeah, I’m writing about you in my blog!), die mir des Öfteren koreanische Gerichte gekocht hat. Nachdem ich wieder in Deutschland war, habe ich mir geschworen mindestens einmal im Monat koreanisch essen zu gehen. Es ist einfach schade drum auf so ein gutes Essen zu verzichten. Falls ihr in Berlin lebt oder demnächst vorhabt nach Berlin zu kommen, dann müsst ihr unbedingt mal einen Fuß in eine der drei folgenden koreanischen Restaurants setzen.

Kimchi Princess
Skalitzer Straße 36

YamYam Korean Cuisine
Alte Schönhauser Straße 6

Kim Chi Korean Grill Food
Kurfürstendamm 165

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Ecofashionstore

Für Leute, die sich für Öko-Schuhe interessieren, habe ich einen sehr interessanten Blog. Hier der Link: www.ecofashionstore.de
Viel Spaß beim durchlesen!

Dienstag, 21. Dezember 2010

Frühstücken in Mitte

Sonntag morgen kurz nach 11Uhr klingelte mein Handy. Als ich ranging, sagte ein Freund zu mir „Zieh dich an, wir gehen Frühstücken in einer Location, wo wir noch nie waren-du suchst sie aus.“ Ich war ganz schön überfordert, da wir meistens in unseren Stammlocations in der Sonntagstraße frühstücken. Ich googelte „Frühstücken in Berlin“ und stieß auf „Cafe Bravo“ in der Auguststraße in Mitte. Versteckt in einem Hinterhof ummauert von einer Glaskonstruktion bietet das Cafe leckere Pancakes, Croissants und Co. Die Bedienung ist super nett und das Essen einfach vorzüglich. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist es auch top! Wir haben uns geschworen, dass wir des Öfteren hierhin gehen. Für Leute, die auch gerne im Cafe Bravo frühstücken, klickt hier für die Wegbeschreibung.


Quelle: http://farm3.static.flickr.com/2265/2396618344_b04ca7937b.jpg

Montag, 20. Dezember 2010

Die größte Zara-Filiale in der ewigen Stadt

Quelle: textilwirtschaft.de

Quelle: textilwirtschaft.de

Quelle: textilwirtschaft.de

Quelle: textilwirtschaft.de
Man sagt ja bekanntlich, dass alle Wege nach Rom führen. Ich bin den einen Weg letzte Woche gegangen und blieb 4 Tage dort.  Am liebsten wäre ich dort geblieben, so sehr hat mir die Stadt gefallen.  Rom erschien mir wie eine reine Konsumstadt. An jeder Hauptstraße erstreckten sich unendlich viele Läden in einer Reihe.  Die berühmteste Einkaufsstraße von Rom ist die Via del Corso. In der Textilwirtschaft las ich, dass im Palazzo Bocconi die größte Filiale der Modemarke Zara am 10. Dezember eröffnet wurde. Während meiner Sightseeing-Tour machte ich einen Abstecher dorthin und kam nicht aus dem Staunen, nachdem ich den Laden betrat.  Der Store erstreckt sich über 5 Etagen und 3000 Quadratmeter. Der Palazzo Bocconi wurde komplett nach einem ökologischen Prinzip umgebaut. Der Laden soll insgesamt 30% Energie, 70% Wasser und 200 Tonnen Co2 Emission pro Jahr einsparen. Na wenn das nicht der Umwelt gut tut, dann weiß ich auch nicht. Falls ihr vor habt demnächst mal einen Abstecher nach Rom zu machen, würde ich euch definitiv raten auch einen Fuß in den Laden zu setzen. Der Laden hat sowohl architektonisch, als auch vom Bedarf her viel zu bieten. Im Übrigen haben sie extra für die Eröffnung viele Sachen reduziert.

Montag, 13. Dezember 2010

Weihnachtsgeschenke

Liebe Kinder, Weihnachten steht vor der Tür und ich habe noch gar keine Geschenke besorgt. Jedes Jahr nehme ich mir vor, den Weihnachtseinkaufstress zu umgehen und vorher alles zu besorgen, lande aber immer wieder vor bzw. an Heiligabend in einer endloslangen Schlange hinter der Kasse.  Letztes Jahr habe ich aufgrund meines geringen Budgets auf Do it yourself zurückgegriffen. Ich habe meinen Freunden und meiner Familie Schals  genäht und gestrickt. Das hat mir den Stress in den Kaufhäusern, das Gedrängel und die quengelnden Kinder erspart. Stattdessen saß ich gemütlich zu Hause vor der Nähmaschine und habe genäht oder vor dem Fernseher und habe gestrickt. Wenn ich einen Blick in mein Portemonnaie werfe,  sagt er mir abermals wieder auf Do it yourself zurückzugreifen. Not macht ja bekanntlich erfinderisch, nur leider habe ich zur Zeit eine kreative Blockade und weiß nicht weiter. Gibt es das draußen eventuell kreative und nette Menschen, die mir etwas auf die Sprünge helfen und einige Vorschläge anbieten können? Vielen Dank im Voraus!

Kilian Kerner auf der Mosambik Fashion Week 2010

Mit viel Tohuwabohu gib letzten Samstag die 5-tägige Fashion Week in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo zu ende. Es gab nicht nur eine Menge zu sehen, sondern auch zu schmecken und zu hören, denn die Mosambik Fashion Week bietet neben den aktuellen Kollektionen von nationalen und internationalen Designern  auch gute Musik und kulinarische Spezialitäten.  Mitunter im Getümmel präsentierte der Berliner Jungdesigner Kilian Kerner seine neueste Kollektion mit dem sehr poetisch klingenden Namen „ Flieg zum Mond und bleib hier“. 2004 gründete er das Label unter seinem Namen und entwirft seit jeher Bekleidung für Männer und Frauen. Die fließenden Stoffe, die asymmetrischen Schnitte und die femininen Formen geben seinen Kollektionen wohl die einzigartige Note.  Es ist bemerkenswert, wie schnell der 31-Jährige Kölner internationalen Erfolg errungen hat. Die Sachen mit seinem Namen auf dem Label hängen unter anderem auch auf den Kleiderständern der großen Boutiquen in Asien, Großbritannien, Frankreich und den USA. Wie es aussieht, wird wohl auch das neue Jahr sehr spannend für den Jungdesigner. Wir wünschen ihm viel Erfolg im neuen Jahr und bedanken uns für seine tollen Kollektionen, die er uns bisher beschert hat.  Im Übrigen sind sie auch Online auf seiner Homepage erhältlich.



Quelle: http://www.fem.com/fileadmin/content/articles_galleries/fashion_2008/Berlin_Fashion_Week/kilian-kerner.jpg

Meine Phobie vor Second-Hand-Läden und wie ich Escada günstig kaufte

Hach, ich liebe es, wenn ich Designerklamotten günstig kaufen kann. Meine neueste Leidenschaft ist das Vintage-Shopping. Das heißt im Grunde eigentlich nur, dass man gebrauchte Klamotten kauft. Früher habe ich mich geweigert, Second-Hand Produkte zu kaufen. Mit 12 Jahren habe ich das erste Mal den größten Humana-Laden in Berlin-Friedrichshain betreten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie unglaublich verranzt der Laden war, von dem Geruch möchte ich erst gar nicht anfangen.  Meine Phobie vor Second-Hand Läden hat sich seit einem Monat gelegt. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass der Begriff „Second-Hand“ in „Vintage“ umgewandelt wurde.  Jedenfalls habe ich einen tollen Vintage-Laden in Prenzlauer Berg entdeckt, der coole und modische  Designerklamotten verkauft. Damit meine ich richtige Designerklamotten wie Hugo Boss, Y3, Stella McCartney etc.  und nicht Channel oder Lou Vutton.  Nach kurzem Stöbern im Lager (wenn man die nette Inhaberin höflich fragt, kann man auch ins Lager) habe ich den schönsten Blazer aller Zeiten gesehen. Cremefarben mit schwarzem Kragen und handbesticktem Ärmelsaum. Der Label hat mir verraten, dass er von Escada Couture ist. Beim Blick auf den Preis begann ich leicht zu hyperventileren-und diesmal nicht, weil der Preis so hoch, sondern so niedrig war. 60€ für ein Blazer von Escada, na wenn das mal kein Traumfang ist. Der passte wie angegossen und im Kopf malte ich mir schon aus, mit welchen Klamotten ich den kombinieren und zu welchen Anlässen ich den anziehen würde.  Zu Hause angekommen habe ich genauer auf das Etikett geschaut. Außen 80% Schurwolle, 20% Seide, Innen: 100% Seide, ist das nicht toll? Von nun an habe ich mir geschworen, des Öfteren mal meinen Kleiderschrank mit Designer-Vintageklamotten aufzupeppen. Falls ihr auch auf Vintage getrimmt seid und coole Adressen braucht, dann könnt ihr im Folgenden welche entnehmen:

Stiefelkombinat- Prenzlauer Berg
Eberswalder Straße 21

Berliner Modeinstitut- Friedrichshain
Samariter Straße 8

Second Hand Store "Hands Up"- Kreuzberg
Schlesische Straße 19

Alex Vintage- Mitte
Rosa- Luxemburg- Straße 17

Queen B- Prenzlauer Berg
Lychener Straße 26

Elementarteilchen- Wedding
Amsterdamer Straße 4